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Allerdings hat sich Ihr
Kollege gerade zum abendlichen Monster schlachten einen neuen Pentium
III gekauft und denkt sich „na mal schauen, was der Müller so für
Schweinereien im Netz geschrieben hat, das ist doch so ein Internet-Spinner!".
Er gibt also in eine
Suchmaschine Ihren Namen ein und landet zu seiner Überraschung auf
einer Seite mit dem Titel „Ich suche eine neue Herausforderung!".
„Ach, dem Müller gefällt es also nicht mehr bei uns? Na, ich konnte
ihn sowieso noch nie leiden", denkt sich der Kollege, druckt die
Seite aus und legt sie Ihrem Chef unauffällig auf den Schreibtisch.
Kurz darauf hat Ihr Kollege einen neuen Job – nämlich Ihren! Und
das ganz ohne Bewerbung...
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Sie glauben, Ihre Homepage
findet man sowieso nicht? Nun, manche Suchmaschinen nehmen auch
Seiten in den Index auf, die dort nicht extra angemeldet wurden.
Auch wenn Sie heute noch im Studium oder arbeitslos sind und Sie
deshalb denken, daß es keine Rolle spielt und es nur gut ist, wenn
möglichst viele Leute auf Sie aufmerksam werden – Daten, die Sie
einmal freigegeben haben, bekommen Sie nie wieder unter Kontrolle.
Sie haben Ihren Traumjob, löschen Ihre Homepage – doch ein Webarchiv
hält sie gespeichert und Ihr Boß stolpert ein paar Monate später
darüber.
Würden Sie Ihren Lebenslauf
einfach an den nächsten Alleebaum hängen, sodaß ihn Ihre Nachbarn
ebenso lesen können wie diese unsägliche Kneipenbekanntschaft letzten
Monat? Nein? Also dann stellen Sie ihn um Himmels Willen auch nicht
offen ins Internet!
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