|
|
|
|
|
|
|
|
Das
Anschreiben |
|
|
|
|
- Klartext schreiben
Das Anschreiben tippen Sie im Klartext direkt in die E-Mail. Bitte
keine HTML-, RTF- oder anderweitig formatierten Mails, von denen
Sie nicht wissen, wie sie je nach E-Mail-Programm beim Empfänger
dargestellt werden - nur normalen ASCII-Text. Wollen Sie ganz
sicher gehen, können Sie auch noch die Umlaute vermeiden.
Wenn diese wirklich einmal als Sonderzeichen ankommen, wird die
Mail deshalb aber nicht unlesbar, und in den restlichen 90% der
Fälle sieht es mit Umlauten einfach besser aus.
- Seriös bitte
Smileys oder sonst bei E-Mails übliche flapsige Bemerkungen haben
in einem Bewerbungsschreiben ebenso wenig verloren wie launige
Taglines. Sie schreiben genauso förmlich "Sehr geehrte..." und
"Mit freundlichen Grüßen", wie Sie es auch bei einer Bewerbung
auf Papier tun würden. Ihre Adresse können Sie statt an den Anfang
des Textes allerdings auch nach den "freundlichen Grüßen" im Footer
der E-Mail bringen, so wie es bei E-Mails üblich ist. So kommen
Sie im Anschreiben schneller auf den Punkt.
|
|
|
|
|
- Anhängsel
unerwünscht
Keine Dateianhänge (File-Attaches), ob Word (DOC), GIF, Zip, PDF
oder was auch immer. Sie wissen nicht, ob Ihr Gegenüber überhaupt
die passende Software hat, um den Anhang zu öffnen, außerdem
könnte er z.B. bei Word-Dateien ja auch Viren enthalten, und schließlich
kosten Anhänge einerseits Downloadzeit und Festplattenplatz,
andererseits auch die Zeit des Empfängers, weil er sie erstmal
öffnen muß, um festzustellen, was sie enthalten. Stattdessen
im Anschreiben den Link zu Ihrer Bewerbungssite mit Usernamen
und Paßwort nennen.
|
|
|
|
|
- Richtigen Empfänger
wählen
Schreiben Sie gezielt an jemand in der Personalabteilung oder
an eine dafür vorgesehene Adresse - beispielsweise wie in einem
Inserat angegeben. Nicht an Adressen wie "info@firma.de"
schreiben, außer, Sie wollen tatsächlich nur Informationsmaterial
als Vorbereitung auf die Bewerbung oder ein Vorstellungsgespräch
anfordern. Und auch nicht an irgendwen in Ihrer Wunschabteilung
mit der Bitte um Weitergabe, wenn er nicht tatsächlich für die
Einstellung neuer Mitarbeiter zuständig ist. Auch wenn Sie einen
Freund in dieser Abteilung haben, klären Sie, ob Sie die
Bewerbung wirklich ihm zur Weiterleitung schicken oder ihn besser
nur im Anschreiben als Referenz angeben. Je nach Firmenkultur
schaut die ganze Sache sonst vielleicht nach "Vetternwirtschaft"
aus, anderswo könnte Ihr Freund dagegen sogar ein "Kopfgeld"
für Ihre Anwerbung bekommen.
|
|